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 Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM)


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FSM - Logo Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) ist ein eingetragener Verein, der im Sinne des JMStV handelt und 1997 von zahllosen im Internet tätigen Verbänden und Unternehmen gegründet wurde.
Sie ist somit keine staatliche Institution und teilt die Ansicht von Bund und Länder, dass auch von wirtschaftlicher Seite gehandelt werden muss. Sie ist zu diesem Zwecke dennoch bereit, mit staatlichen Organisationen (wie z.B. der BPjM) zu kollaborieren. Das Ziel der FSM ist es, die Verbreitung illegaler oder jugendgefährdender Inhalte im Internet einzudämmen, indem sie Nutzer von Online-Diensten über Rechtsgrundlagen, Jugendschutz und illegale Inhalte aufklärt. Der Verein betreibt darüber hinaus eine Beschwerdestelle und klärt über technische Schutzmaßnahmen sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit dem bereitgestellten Internetangebot auf.

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Für Mitglieder stellt die FSM außerdem den Jugendschutzbeauftragten dar. Jeder, der gewerbsmäßig Online-Angebote bereitstellt, hat gem. § 7 Abs. 1 JMStV einen solchen zu Rate zu ziehen. Dies kann jedoch umgangen werden, wenn diese Aufgabe von einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle (wie eben die FSM) übernommen wird. Das ist überwiegend für kleinere Unternehmen, die sich keinen eigenen Jugendschutzbeauftragten leisten können, von Bedeutung.

Im Übrigen können sich gemäß dem JMStV Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle amtlich anerkennen lassen, wodurch ihre Mitglieder in gewissem Maße vor staatlichen Sanktionen geschützt werden können. Die FSM hat eine solche Anerkennung beantragt.

Mitglieder der FSM haben nach einem Verhaltenskodex zu handeln. Durch ihn wird die Verbreitung von illegalen Inhalten verboten. Um den Verhaltenskodex der FSM anzuerkennen, müssen Unternehmer eine "Selbstverpflichtungserklärung" abgeben, in der sie sich verpflichten, Grundsätze zu wahren und etwaige Sanktionen der FSM anzuerkennen. Bislang haben über 470 Unternehmen eine Selbstverpflichtungserklärung der FSM besiegelt.

Die FSM ist bemüht, auch unzulässige Internetinhalte aus dem Ausland zu unterbinden. Zu diesem Zweck leitet sie Beschwerden an die dafür zuständige Kontrollorganisation des jeweiligen Landes weiter. Da aber bislang nur die wenigsten Länder über vergleichbare Institutionen verfügen, hat die FSM 1999 mit anderen Organisationen die Association of Internet Hotline Providers in Europe (INHOPE) gegründet. INHOPE besteht aus 15 Mitgliedern aus 13 Nationen und handelt nach dem "Safer Internet Action Plan" der EU. Ziel der Arbeit von INHOPE ist unter anderem Erfahrungsaustausch sowie gegenseitige Unterstützung.


Die FSM erreichen sie unter www.fsm.de.


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